Der Tag begann sehr außergewöhnlich. Als wir den Raum betraten, wurden wir von jeder Person auf unterschiedliche Weise begrüßt. Es wurden uns dadurch die verschiedenen Begrüßungsarten unterschiedlicher Kulturen vorgestellt.
Danach teilten wir uns in drei Gruppen auf. Innerhalb der Gruppe mussten wir drei Gemeinsamkeiten und drei Verschiedenheiten der Gruppenmitglieder herausfinden und aufmalen. Es wurde sich für das Malen entschieden, da Zeichnungen von der Gruppe besser zu verstehen sind als Wörter. Anschließend wurden die Gruppenergebnisse präsentiert.
Eine weitere Gruppenarbeit bestand darin, möglichst viele Eigenschaften unterschiedlicher Kulturen ausfindig zu machen, die sofort bemerkbar sind und andere, die man nicht direkt sehen kann. Wir schrieben die Begriffe auf Karteikarten und plazierten sie auf einem Schaubild. Das Schaubild stellte einen Eisberg dar, wobei die Spitze des Eisbergs mit den offensichtlichen Eigenschaften der Kulturen versehen wurden. An den größeren Teil des Eisbergs, der nicht sofort sichtbar ist, wurden die restlichen Karteikarten gehängt. Dadurch wurde uns klar, dass man den größten Teil einer Kultur nicht sofort sehen kann, sondern die Kultur erfahren muss.
Es folgte die Mittagspause, die wir gemeinsam in der Hauptmensa verbrachten.
Nach der Pause schauten wir einige Filme, die uns gezeigt haben, dass man oftmals nur das wahrnimmt, worauf man vorher aufmerksam gemacht wurde und dadurch andere wichtige Details vernachlässigt.
Im Laufe des Tages entwickelten wir ein Schaubild, dass uns über verschiedene Wege der Kommunikation informierte. Wir lernten, dass eine fehlende Kommunikation oftmals nur durch Vorurteile und Unsicherheit resultiert und beseitigt werden kann, indem man Missverständnisse analysiert und versucht zu beseitigen.
Durch ein Rollenspiel lernten wir uns in andere Menschen hineinzuversetzen und auf ihre Art zu kommunizieren. Dadurch konnten wir besser verstehen, warum andere Personen auf bestimmte Art reagieren und bestimmte Verhaltensweisen zeigen.
Zum Schluss lösten wir innerhalb der Gruppe vorgegebene Probleme, die oftmal während des Studiums passieren. Gemeinsam versuchten wir Lösungswege für die Probleme zu finden.
Wir fanden, dass das Interkulurelle Training sehr interessant war, weil wir viele neue Dinge lernten und andere Kulturen besser verstehen können.